Erfolgreiche Webseiten

Offpage-Optimierung
Wie Sie Ihre Homepage erfolgreich ins Internet einbinden (Teil II)

Die Einbettung der Webseite ins World Wide Web erfolgt in erster Linie durch Linkverweise. Je mehr Rückverweise (Backlinks) eine Internetseite hat, desto tiefer ist sie ins Netz integriert und desto wichtiger stufen auch Suchmaschinen sie ein. Aber nicht nur die Anzahl der Backlinks einer Seite ist entscheidend, sondern auch die Qualität der Links. Im ersten Teil der Serie haben wir uns mit quantitativen Faktoren für den Linkaufbau beschäftigt. Nun gehen wir auf die qualitativen Faktoren genauer ein.

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Qualitative Faktoren für den Linkaufbau

Die Suchalgorithmen der Suchmaschinen sind inzwischen so intelligent, dass sie auch thematische Zusammenhänge zwischen sich verlinkenden Seiten herstellen können und dies entsprechend bewerten. Wird zum Beispiel ein Backlink von einem Beauty-Studio zu einer Metzgerei gesetzt, werden Google & Co diese Verlinkung nicht unbedingt als wertvoll einstufen. Verlinkt die Metzgerei hingegen auf eine Schlachterei und das Beauty-Studio zu einer Kosmetikfirma, dann sind die thematischen Bezüge hergestellt und der Link wird entsprechend höher bewertet. Die Qualität von Links kann zudem über den Anchor-Text, den Linktext, beeinflusst werden. Enthält er sowohl wichtige Keywords als auch allgemeine Hinweise, wie „weitere Infos hier“, dann sind die thematische Relevanz und der Anspruch auf ein „natürliches“ Linkbuilding gleichermaßen erfüllt. Es kommt also auch bei der Linkqualität vor allem auf das Linkumfeld, den Linktext und deren richtiges Mischungsverhältnis an. Weitere Kriterien für die Qualitätseinstufung von Links sind außerdem:

Verhältnis zwischen Text- und Bilderlinks

Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Text- und Bilderlinks ist zwar anzustreben, doch in der Regel überwiegen Textlinks. Dennoch sollte jede Gelegenheit genutzt werden, um Bilder- oder sogar Videolinks zu generieren. Gute Möglichkeiten bieten dazu Statistiken, Grafiken, Logos, Produkt- und Unternehmensbilder sowie Marketing-, Event- und Produktvideos.

PageRank – Wichtiger Faktor für die Qualitätssicherung von Links

Der PageRank aus dem Hause Google bewertet die Gesamtheit der Links einer Webseite und gibt damit einen ersten Überblick über deren wahrscheinliche Link-Qualität. Dabei spielt auch das Verhältnis zwischen den ein- und den ausgehenden Links eine wichtige Rolle. Er kann einen Wert zwischen 0 und 10 haben.

TrustRank – Ideal zur Erkennung von Spam-Seiten

Der TrustRank weist die Vertrauenswürdigkeit einer Webseite aus. Je höher er ist, desto mehr vertrauenswürdige Linkquellen verweisen auf eine Seite. Durch den TrustRank wurde vor allem die Listung von Spam-Seiten in den SERPs erfolgreich eingedämmt. Er misst ebenfalls in einer Skala von 0 bis 10.

Do- und Nofollow-Links – Sinnvoll dosiert eine gute Wahl

Dofollow und Nofollow-Links sind zur Unterscheidung von wertvollen und weniger wertvollen Verlinkungen gedacht. Während Dofollow-Links den Crawlern die klare Empfehlung geben, den Verweis zu berücksichtigen, machen Nofollow-Links deutlich, dass es sich um einen unwichtigeren Verweis handelt. Insbesondere interaktive Portale pflegen inzwischen die Nofollow- Link-Policy, um sinnlose Kommentare und Beiträge nur zum Zwecke der Linkplatzierung zu unterbinden. Doch auch ein gewisser Anteil an Nofollow-Verweisen ist „natürlich“ und schadet dem Ranking der Seite daher nicht.

Social Media

Laut der mindex Studie 2015 der Internetagentur mindshape GmbH verweisen lediglich 31 % von mehr als 3.500 Unternehmenswebseiten von der Startseite auf das firmeneigene Facebook- Profil. Noch weniger, nur 19 %, setzen einen Startseiten-Verweis zum Unternehmenskanal auf Twitter. Weit abgeschlagen sind hingegen die XING- und LinkedIn-Unternehmensprofile, die lediglich 9 % beziehungsweise 6 % aller Unternehmen von ihren Internetauftritten aus verlinken (Vgl.: https://www.mindshape.de/fileadmin/downloads/seo-studie/seo-studie-mindex-2015.pdf, Seite 28). Dies macht schon deutlich: Das SEO-Potenzial von Social Media Linkquellen wird kaum durch die Unternehmen genutzt. Dabei bilden Social Media Plattformen heutzutage die wichtigsten und aktuellsten Orte im Internet, von denen aus Content schnell und weit verbreitet wird. Auch Suchmaschinen haben dies erkannt und gewichten Social Media Backlinks immer stärker. Um diese zu generieren gibt es zahlreiche Marketingstrategien: Von Wettbewerben und Preisausschreiben über Produktreviews und Umfragen bis hin zu Blogposts und Grafiken, es gilt Social Signals (Likes, Shares und Retweets) zu generieren. Mit Landing Pages auf der Unternehmensseite verlinkt, sorgen Social Media Kampagnen schnell für höhere Besucherzahlen auf der Firmendomain.

Zusammengefasst

Die Offpage-Optimierung (seitenexterne Optimierung) hat zum Ziel, eine Webseite mittels Verlinkungen tief in das Internet zu integrieren. Damit dies von Google auch positiv wahrgenommen wird, ist nicht nur eine möglichst große Anzahl an Verlinkungen erstrebenswert (quantitative Faktoren), sondern auch ein ausgewogenes, möglichst „natürliches“ Mischungsverhältnis an Partnerseiten, Linkquellen und Linktexten (qualitative Faktoren). Grundsätzlich zahlt es sich immer aus, Mehrwerte zu schaffen.

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