Erfolgreiche Webseiten

Ein Blick sagt mehr
als 1.000 Klicks

Wollten Sie schon mal wissen, worauf Besucher einer oder sogar Ihrer eigenen Webseite achten? Das Zauberwort lautet: Eye-Tracking. Das Eye-Tracking bezeichnet eine neurowissenschaftliche Methode zur Messung und Erfassung von Blickbewegungen. Längst in der Werbung angekommen, erfasst die hilfreiche Analysemöglichkeit auch den Markt der Webdesigner. Hierbei wird weniger auf den Inhalt geachtet, als vielmehr auf den Aufbau und die Struktur einer Webseite: Was wird zuerst erfasst? Was generiert Aufmerksamkeit und wie navigiert sich ein Besucher durch die Inhalte einer Seite?

Warum das untersucht wird? Ganz einfach: Damit wir wissen, was Ihnen gefällt.

Der erste Blick auf eine Webseite entscheidet schon in den ersten 3 Sekunden, ob ein Besucher oder potentieller Interessent auf der Seite verweilt oder nicht. Klassisch wie auch beim Lesen eines guten Buches ist hierbei die Augenbewegung: von links nach rechts und von oben nach unten. Dies bedeutet einerseits, dass ein Besucher zunächst die linke, obere Ecke anvisiert und andererseits eine perfekte Platzierung für wichtige Nachrichten an genau dieser Stelle. Eine wichtige Nachricht, die kommuniziert werden soll – und das am besten als erstes – ist: Wer präsentiert sich auf der besuchten Seite? So werden Sie größtenteils an dieser Stelle das Logo des Webseiten-Betreibers finden.

Ein Besucher einer Webseite ist allerdings kein Leser, der wie bei einem Buch auch Zeile für Zeile liest. Es gibt viele verschiedene Lese- und Bewegungsformen, die ein Nutzer beim Erfassen einer Webseite anwendet, denn viele Möglichkeiten sorgen für Ablenkung:  Große Bilder und Schriften, Animationen und Inhalte, die plötzlich einfliegen, wie dies vor einigen Jahren die Innovationen der Power Point Präsentation zum Vorschein brachten. Alles, was hervorsticht und auf den ersten Blick zu erfassen ist, erhascht mehr Aufmerksamkeit als reine Textform in Standard Arial, Schriftgröße 12.

Hier ist allerdings Vorsicht geboten: Zu viele Bilder, Animationen und Effekte stören viele Leser und Nutzer einer Webseite. Achten Sie lieber auf eine klare Struktur.

Aber wie sieht so eine Analyse denn nun eigentlich aus? Hier erfahren Sie die vier wichtigsten Untersuchungsmerkmale in visueller Darstellung:

1. Wahrnehmungskarte: Wo schauen die Besucher in den ersten 3 Sekunden hin? Ganz klar: Logo oben links, das Wichtigste kurz und knapp und Menschen auf einem Bild. Grafik: eyequant.com

2. Aufmerksamkeitskarte: Welche Bereiche sorgen für die meiste Aufmerksamkeit? Die rot markierten Felder sind aufmerksamkeitsstark, gelb markierte Bereiche mittelmäßig und grüne Felder werden weniger beachtet. Grafik: eyequant.com

3. Hot Spots: Hierbei werden die 10 aufmerksamkeitsstärksten Punkte des Designs angezeigt. Es können so Punkte ausfindig gemacht werden, die zur optimalen Darstellung wichtiger Informationen genutzt werden können. Grafik: eyequant.com

4. Übersichtlichkeit: Das verwendete Design wird im Vergleich der 10.000 meist besuchten Webseiten weltweit auf  Einfachheit und Klarheit  untersucht,  nur 16 % sind noch besser. Grüne Bereiche zeigen übersichtliche, organisierte Elemente an, die rot markierten Felder können visuell unruhig sein, wenn keine relevanten Informationen vermittelt werden. Grafik: eyequant.com

Hier nun die 3 wichtigsten Tipps im Überblick:

1. Aufbau

Der Aufbau jeder einzelnen Seite sollte übersichtlich und schnell zu erfassen sein. Überlegen Sie sich vorher: Um was geht es, was wird angeboten, was muss ich vermitteln?

 

2. Texte

Obwohl viele Nutzer zunächst Bildmaterial in Augenschein nehmen, wird immer nach Schrift gesucht. Wichtig ist eine gute Formatierung. Wählen Sie wichtige Passagen bedacht und knackig – diese können auch als Titeltext mit einer größeren Schriftart dargestellt werden.

Fette, kursive und unterstrichene Inhalte in einem Fließtext können als Ankerpunkte für den Lesefluss hilfreich sein, aber beschränken Sie sich hierbei auf eine Formatierung und setzen Sie diese nicht kollektiv und im Überfluss ein. Achten Sie zusätzlich auf passende Schriftarten, gut lesbare Schriftgrößen und vermeiden Sie große Textblöcke.

 

3. Bilder

Große Bilder werden schneller wahrgenommen als kleine, da sie schneller ins Auge springen, getreu dem Motto: Je größer, desto besser. Die Bildauswahl sollte das präsentierte Angebot widerspiegeln und ansprechend sein. Nachgewiesen ist, dass Bilder mit Menschen mehr fixiert werden als Bilder ohne Menschen. Hierbei gilt: Je persönlicher und „echter“ Bilder sind, desto besser werden Sie wahrgenommen und mit einem Angebot assoziiert.

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